Mit dem neuen Wirtschaftsbeirat, wachsender Unterstützung und klarem Kurs stärkt der Traditionsklub seine Basis – mit dem festen Blick auf die 3. Liga.
Sportlich im Aufwind, den Insolvenzverwalter vom Hals, steigende Mitgliederzahlen, das Standing in der Öffentlichkeit sicht- und hörbar verbessert – es läuft beim FC Rot-Weiß, könnte man sagen. Aber letztlich ist nur eine starke finanzielle Basis das Fundament, auf dem sich Klubgeschichte schreiben lässt. Und deswegen haben sich am 24. März im „Übersee“ 17 Männer und eine Dame getroffen, um auf der monetären Ebene entscheidende wirtschaftliche Impulse für den Erfurter Traditionsklub auszulösen.
Und zu dem Zweck einen Wirtschaftsbeirat wiederbelebt. In einem Treffen wurden erste Ideen zusammengetragen, Zuständigkeiten erfragt, Gewichtungen ausgearbeitet.
Zum Sprecher des Gremiums wurde Andreas Mosmann, Unternehmer im Gesundheitswesen, ernannt. Ihm zur Seite steht der frühere Bauunternehmer und jetzige Projektentwickler Peter John. Unter denen, für die eine Mitarbeit im RWE-Wirtschaftsbeirat eine Herzensangelegenheit ist, fanden sich viele bekannte Gesichter. So die beiden Männer, denen der FC Rot-Weiß maßgeblich sein Wiedererstarken zu verdanken hat – Investor und Geschäftsführer Franz Gerber und sein Sohn Fabian, seines Zeichens Cheftrainer der ersten Mannschaft in der Regionalliga Nordost. Zum Beispiel auch RWE-Vorstand Danny Weigel und der Sprecher des RWE-Aufsichtsrates, Dr. Rolf Hildebrandt. Oder auch ein alter Bekannter, Detlef Goss, als ehemaliger Vizepräsident zehn Jahre lang im Duo mit Rolf Rombach an der Spitze des Klubs. Überdies eine Vielzahl erfolgreiche Unternehmer der Stadt und dem Umkreis von RWE gehörend.
Es herrscht Einigkeit unter den RWE-Freunden, dass bei der aktiven Akquise von Großsponsoren und Kleinsponsoren zugelegt werden soll, dass das Thema Mitgliedergewinnung weiter Priorität haben muss. Zwei Zahlen stehen da stellvertretend für den Aufschwung von Rot-Weiß. Die Zahl der Mitglieder ist seit 2022 durch die Decke gegangen, von 1.400 auf 3.342 gestiegen.
„Da geht noch was, um unseren Kontrahenten von der Saale zu überholen“
, ist Markus Hirche von der RWE-Geschäftsstelle überzeugt.
Wichtig: Die Kontaktpflege zu Entscheidergremien in Stadt und Land soll zeitnah intensiviert und ausgebaut, die Öffentlichkeitsarbeit und Außendarstellung weiter verstärkt werden. Der Besuch von Schulklassen durch RWE-Chefcoach Fabian Gerber ist da nur ein Mosaiksteinchen im großen Baukasten der Möglichkeiten.
Fazit: Es gibt viel zu tun. Denn am Ziel gibt es kein Zweifel im Wirtschaftsbeirat: 3. Liga!
29.03.2026 \ Verein


